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ZURES II – Workshop zur Entwicklung und Bewertung von Maßnahmen zur Hitzeanpassung

© Janko Löbig
Gemeinsame Erarbeitung von Maßnahmen zur Hitzeanpassung

Das vor zwei Jahren gestartete ZURES II-Projekt befindet sich mittlerweile im Endspurt. Fokus des Anschlussprojekts ist die Anwendung und Verstetigung der zukunfts­orientierten Klima- und Vulnerabilitätsszenarien aus ZURES I in ausgewählten Instrumenten und Planungsprozessen in der Stadt Ludwigsburg. Somit liefert ZURES II zum Beispiel einen Fachbeitrag zur räumlichen Perspektive der Stadt­entwicklung. Hierzu veranstaltete das ZURES II-Team im Juni einen Fachworkshop mit Vertreter*innen aus den Fachämtern Stadtplanung, Klimaanpassung, Soziales, Grünflächen und Ökologie, Sport und Gesund­heit und Nachhaltige Mobilität zu gesamtstädtischen und lokalen Hitzeanpassungsmaßnahmen.

Die Maßnahmen­entwicklung orientiert sich an zuvor transdisziplinär erarbeiteten Zielen einer hitzeangepassten Stadt­entwicklung und differenziert zwischen verschiedenen Handlungsprioritäten für städtische Gebiete, die sich aus aktuellen sowie zukünftigen stadtklimatischen Belastungssituationen und Vulnerabilitäten der dort wohnenden und sich aufhaltenden Bevölkerung ergeben. Im Rahmen des Fachworkshops entwickelten, diskutierten und bewerteten die kommunalen Vertreter*innen gemeinsam mit dem ZURES II-Team maßgeschneiderte und praxistaugliche Maßnahmen. Dabei setzen die diskutierten Maßnahmen neben der Verringerung der Hitzebelastung auch an der Reduzierung der gesellschaftlichen Ver­wund­bar­keit sowie an der Verbesserung des Gover­nance-Prozesses an. Der Fokus lag dabei nicht nur auf Einzelmaßnahmen, sondern auf Maßnahmenbündeln, um Synergien und Wechselbeziehungen herstellen und Zielkonflikte vermeiden zu können. Als Diskussionsgrundlage modellierte das ZURES II-Team zur Wirkungsabschätzung bereits modellhaft erste bauliche Maßnahmen wie die Pflanzung von Straßenbäumen, Entsiegelungen und Dach- und Fassadenbegrünungen. Durch diese beispielhaften Maßnahmenvorschläge ließ sich bereits stellenweise eine Reduzierung der Wärmebelastung um bis zu 7°C erreichen.

Im Ergebnis werden drei Maßnahmenkataloge zur Hitzeanpassung erstellt: einen für die Gesamtstadt, aber auch jeweils einen für die beiden Fokusgebiete Innenstadt und Oststadt, in denen zusätzlich eine konkrete lokale Verortung von bestimmten Maßnahmen möglich ist.

Eine Vorstellung der Gesamtergebnisse aus ZURES II ist in einer Abschluss­ver­anstaltung Mitte September in Ludwigsburg geplant.

 

Projekt ZURES II

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Campus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die August-Schmidt Straße ein hat man die Möglichkeit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Campus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Campus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, welche Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt ermöglicht. 

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Campus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Campus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Campus Nord erfolgt ebenfalls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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