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For­schung

Profil

In sei­nem mitt­ler­wei­le 44-jährigen Bestehen „blickt das IRPUD auf ein breites Spektrum abgeschlossener For­schungs­pro­jekte zu­rück, die von theoretisch-me­tho­disch­er Grund­la­gen­for­schung bis hin zu praxisnahen Formen der Politikberatung reichen“ (Vierzig Jahre Raum­pla­nung Broschüre: S. 10). Das IRPUD hat seinen inter­natio­nalen Ruf als Zen­trum der Spit­zen­for­schung in der Raum­pla­nung kontinuierlich ausbauen kön­nen. Seine For­schungs­schwer­punkte decken alle Bereiche der Raum­pla­nung, von sozial­wissen­schaftlichen über wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen bis zu in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen Fragestellungen ab. (Wegener 2014)

Geschossbauten: Drei hohe weiß-graue Gebäude mit vielen Fenstern aus der Vogelperspektive. Davor ein Parkplatz, links im Hintergrund die H-Bahn-Station. © Uwe Grützner
IRPUD-For­schungs­ko­ope­ra­ti­on

Den heutigen fach­li­chen For­schungs­schwer­punkt des IRPUD bildet die raumbezogene Risiko- und Klimafolgenforschung. Methodisch baut dieser u.a. auf der lang­jäh­ri­gen Expertise des IRPUD im Be­reich der raumbezogenen Modellierung auf. In der Risiko- und Klimafolgenforschung wer­den u.a. die Rolle der Raum­pla­nung bei der Abschätzung von Risiken und Klimafolgen sowie die Ent­wick­lung raumplanerischer Strategien des Risikomanagements und der Anpassung an den Kli­ma­wan­del un­ter­sucht. Diese For­schung findet auf allen räumlichen Ebenen, von internationaler Ebene bis zur Ebene eines Stadtquartiers statt. Unter diesem For­schungs­schwer­punkt wurden bisher (Stand Januar 2018) unter der Leitung von Stefan Greiving 34 Drittmittel­projekte (davon 21 EU-finanziert) durch­ge­führt.

Auch erfolgte in diesem thematischen Kontext eine stärkere Betrachtung der außereuropäischen, globalen Dimension der Rolle der Raum­pla­nung beim Umgang mit dem Kli­ma­wan­del und Extrem­ereignissen. Dabei wird neben der klassischen Rolle der Raum­pla­nung bei der Prävention ganz im Sinne des Leitbilds der UN Strategy on Disaster Risk Reduction („Build Back Better“) ver­stärkt auch ih­re Rolle beim Wiederaufbau nach Katastrophen un­ter­sucht. Eine be­son­de­re Rolle spielt ferner die in­ter­na­ti­o­na­le Ko­ope­ra­ti­on bei der Doktorandenbetreuung, wozu zwei EU-geförderte Marie-Curie-Research and Train­ing Networks und aktuell eine vom BMBF und DAAD finanzierte Ko­ope­ra­ti­on mit der Ardhi Uni­ver­sity in Dar Es Salam (Tansania) zählen.

Anzahl der Forschungskooperationsnetze des IRPUDs (Stand 2020)

Das IRPUD ist nach wie vor eine wis­sen­schaft­liche Ein­rich­tung der Fa­kul­tät Raum­pla­nung, die sich für die Fa­kul­tät bei der Anbahnung und Koordinierung großer in­ter­dis­zi­pli­närer For­schungs­pro­jekte engagiert. Dafür wurde im Jahr 2015 das Format einer jährlichen internen Forschungskonferenz etabliert, in dessen Rah­men sich die Fachgebiete über ih­re aktuellen Forschungsaktivitäten aus­tau­schen und an ge­mein­samen Anträgen ar­bei­ten. Ein großer Erfolg der fachgebiets­über­greifenden Ko­ope­ra­ti­on wurde mit der Einwerbung des BMBF-Projekts „Zukunft-Stadt-Region-Ruhr“ (ZUKUR) er­reicht, an dem 10 Fachgebiete der Fa­kul­tät be­tei­ligt sind und im Zeitraum 2017-2020 ins­ge­samt gut 1,2 Mio. Euro Fördergeld an die Fa­kul­tät Raum­pla­nung fließen.

IRPUD-Partner-Städte © Sina Hilgers​/​IRPUD
IRPUD-Partner-Städte

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Cam­pus Nord erfolgt eben­falls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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