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Forschungs­kolloquium

Sommersemester 2022

Weltweit sind Menschen in Bewegung und verlegen ihren Lebensmittelpunkt von einem Land in ein anderes. Innerhalb der Europäischen Union ist die Freizügigkeit, also die Freiheit zur freien Wahl des Wohn- oder Aufenthaltsortes, im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (Art. 21 AEUV) und garantiert so die Möglichkeit innerhalb der EU den Wohn- und Arbeitsort auch ohne Visum frei wählen zu können. Den Prozess, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt verlegt, wird als Migration bezeichnet und kann sowohl zwischen zwei Ländern (internationale Migration) als auch innerhalb eines Landes (Binnenmigration) stattfinden. Weitere Beispiele für internationale Migration lassen sich zuhauf in den Medien finden. So wurden beispielsweise die Zuwanderungsströme aus Süd- und Mittelamerika in die USA insbesondere während der Amtszeit Donald Trumps medienwirksam als Bedrohung für die Bevölkerung und nationale Sicherheit dargestellt, um die Zustimmung und finanziellen Mittel für die Errichtung einer neuen Grenzmauer zu gewinnen. Außerdem erinnert sich jede Person in Deutschland an Angela Merkels „Wir schaffen das!“ als sie vor dem Bürgerkrieg in Syrien Flüchtende in Rekordzahl aufgenommen hat, was letztendlich auch zum Erstarken rechtspopulistischer Parteien in Europa geführt hat. Neben diesen Beispielen rückt auch die Klimamigration immer mehr in den Fokus von Aktivist*innen, Politiker*innen und Forschenden. So geht die World Bank von bis zu 200 Millionen Migrant*innen aus, die ihre Heimat aufgrund von Auswirkungen des Klimawandels verlassen müssen.

Die Treiber bzw. Gründe für Migration sind vielfältig und können in verschiedene Push und Pull Faktoren unterschieden werden. So sind Push Faktoren, also solche Gründe, die zum Verlassen der Heimat bewegen, beispielsweise schwierige Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt, eine schlechte medizinische Versorgung oder auch Katastrophenereignisse sowie Krieg, Gewalt, Misshandlung oder Diskriminierung. Zu den Gründen, die eine Person dazu bewegen sich an einem Ort niederzulassen, also sogenannten Pull Faktoren, gehören neben besseren Lebensverhältnissen und Sicherheit auch familiäre Bindungen. Diese Faktoren zeigen auch wie breit aufgestellt die Migrationsforschung ist, wenn internationale Migrationsströme und deren Ursachen untersucht werden.

Was bedeutet Migration für unsere Gesellschaft? Wie verändern sich unsere Städte, wenn diese mehr internationale Migrant*innen aufnehmen? Wie beschäftigt sich die Forschung mit Themen der Migration? Diesen und ähnlichen Fragestellungen widmet sich das Forschungs­kolloquium im Sommersemester 2022 und gibt spannende Einblicke in die Forschung an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund sowie an anderen Fakultäten.

Vorschau

Was ist das Forschungs­kolloquium?

Das Forschungs­kolloquium (FOKO) informiert über neue Forschungsarbeiten an der Fakultät Raumplanung und ist ein Forum für Gastreferentinnen und -referenten. Es soll auf aktuelle Forschungsfelder hinweisen, Verknüpfungen zwischen Forschungs­projekten deutlich machen und Perspektiven der Weiterentwicklung der Raumplanung als Wissenschaft aufzeigen. Angesprochen sind Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät Raumplanung und anderer Fachbereiche sowie Interessierte aus der regionalen Praxis. Die Veranstaltungsreihe ist im Bachelorstudiengang Raumplanung dem Studium fundamentale zugeordnet. Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, können im LSF abgerufen werden.
 

Wo und wann findet das Forschungs­kolloquium statt?

Die Veranstaltungen des FOKOs finden in diesem SoSe als Online-Veranstaltungen statt.
Weitere Informationen sind der IRPUD Website zu entnehmen bzw. werden per E-Mail versendet.

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Termine Sommersemester 2022

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Campus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die August-Schmidt Straße ein hat man die Möglichkeit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Campus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Campus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, welche Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt ermöglicht. 

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Campus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Campus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Campus Nord erfolgt ebenfalls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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