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Laufende Master-Studienprojekte

Wintersemester 2022/2023

Hochwasser­risiko­management und Wiederaufbauplanung als Aufgabe der Bauleitplanung

Im Juli 2021 hat das Tiefdruckgebiet Bernd zu Starkregen und Hochwasser geführt, welche die Schäden vergangener ‚Jahrhunderthochwasser‘ teilweise beachtlich überschreitet. So sind in den betroffenen Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz innerhalb von 24 Stunden zwischen 100 und 150 mm Niederschlag gefallen – der größte Teil davon innerhalb von 10 bis 18 Stunden. Die Folgen? – Kleine Bäche wurden zu reißenden Strömen und verwüsteten ganze Landstriche. Die Schäden betrugen über 30 Mrd. €. Es waren 180 Todesopfer zu beklagen. Es handelt sich dabei um die größte Naturkatastrophe, die Deutschland in der Neuzeit heimgesucht hat.

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe befindet sich die betroffene Region im Wiederaufbauprozess. Dabei soll das Hochwasser­risiko­management verbessert und der Süden Nordrhein-Westfalens und der Norden von Rheinland-Pfalz in Zukunft resilienter gestaltet werden. Hochwassergefahrenkarten werden überarbeitet und neubewertet, Risikomanagementkonzepte werden weiterentwickelt und Schutzziele für besonders kritische Infrastrukturen werden formuliert.

Das Masterprojekt 02 im Wintersemester 2022/23 soll dazu einen Beitrag leisten. Im Vordergrund steht eine hochwasserangepasste Bauleitplanung am Beispiel der Stadt Erftstadt, die ebenfalls stark vom Hochwasser (der Erft) betroffen war. Dabei kann auf Synergien mit dem BMBF-Projekt KAHR – „Wissenschaftliche Begleitung der Wiederaufbauprozesse nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Impulse für Resilienz und Klimaanpassung“ gebaut werden, an welchem das IRPUD beteiligt ist. Das M-Projekt kann auf Vorarbeiten und vielfältige Kontakte des Forschungsprojekts zurückgreifen und soll seinerseits einen Beitrag zur Vorbereitung eines Planspiels leisten, das in Kooperation mit Landes- und Regional­planung sowie der Stadt Erftstadt durchgeführt wird. Dies gibt den Studierenden die Gelegenheit, einen realen Einfluss auf das Planungsgeschehen im Kontext der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe auszuüben. 

Termine: Montag, 17.10.2022 bis 30.01.2023, 08:30 - 11:45 Uhr, wöchentlich
Mittwoch, 12.10.2022 bis 01.02.2023, 08:30 - 11:45 Uhr, wöchentlich
Ort: GB III, R 101
Weitere Informationen: Veranstaltung im LSF
Betreuung: M.Sc. Phillip Marcello Kruse (IRPUD), Prof. Dr. Stefan Greiving (IRPUD)

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Campus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die August-Schmidt Straße ein hat man die Möglichkeit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Campus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Campus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, welche Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt ermöglicht. 

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Campus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Campus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Campus Nord erfolgt ebenfalls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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