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Laufende Bachelor-Studienprojekte

Sommersemester 2022

Verlagerung der Fachhochschule Sonnenstraße – eine einmalige Chance für das Dortmunder Kreuzviertel?

Das Dortmunder Kreuzviertel zwischen Westpark, der S4, der Hohen Straße und der B1 gelegen, ist eines der attraktivsten Wohn- und Ausgehviertel in Dortmund. Es ist geprägt von hochwertiger gründerzeitlicher Blockrandbebauung, hippen Läden, veganen Cafés, angesagten Restaurants, Bioläden, der Möllerbrücke zum „möllern“, begrünten Straßenzügen und Innenhöfen. Knapp die Hälfte aller Wählenden entschieden sich 2020 für Bündnis90/die Grünen.

Das „bürgerliche Öko-Idyll“ (Ruhrbarone 2013) ist aber auch durch hohe Mieten und astronomisch hohe Preise für Eigentumswohnungen, großen Parkplatzproblemen, Konflikten zwischen Anwohnerschaft und Gastronomie sowie „Sauftourismus“ (Ruhr24 2021) geprägt. Neben dem Bau des Radschnellwegs entlang der Sonnenstraße, dem Umbau des Sonnenplatzes und der Möllerbrücke steht in den nächsten Jahren vor allem der Umzug der Fachhochschule am Standort Sonnenstraße in das zukünftige Viertel Smart Rhino zwischen Rheinischer Straße und Hafen an (Ruhrnachrichten 2019).

Das zwei Hektar große Areal im Kreuzviertel bietet dann die Möglichkeit auf einige der Probleme und Defizite des Viertels einzugehen. Dabei ist die Zahl an möglichen Handlungsfeldern groß: Wie kann preiswerter Wohnraum geschaffen werden? Wie sieht ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept, das die Bedürfnisse aller berücksichtigt, aus? Wie kann durch urbanes Grün auf sommerliche Hitzebelastung eingegangen werden und die Aufenthaltsqualität erhöht werden? Welche Möglichkeiten bietet die Neuplanung für eine umweltfreundliche Energieversorgung des Viertels? Gleichzeitig stellt sich auch die Frage des Umgangs mit dem Gebäudebaustand und möglichen Umnutzungskonzepten sowie potentiellen Restriktionen des Bestandes.

Im Rahmen des A-Projekts besteht die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen und sich mit unterschiedlichen Methoden auseinanderzusetzen. Ziel ist es, anhand dieses konkreten Beispiels die Bandbreite an planerischen Instrumenten und Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen und ein sozial- und ökologisch zukunftsfähiges, wirtschaftlich tragfähiges Konzept für den Umgang mit Nachnutzungen und der Planung im Bestand zu entwickeln. Dabei kann sowohl von den Potentialen der Fläche und ihres Baubestandes ausgegangen werden als auch von den Problemlagen des Viertels, die durch die Fläche der Fachhochschule angegeben werden können.

Termine: Montag, 04.04.2022 bis 11.07.2022, 14:00 - 18:00 Uhr, wöchentlich
Donnerstag, 07.04.2022 bis 14.07.2022, 14:00 - 18:00 Uhr, wöchentlich
Ort: GB III, R 101
Weitere Informationen: Veranstaltung im LSF
Betreuung: M.Sc. Tanja Schnittfinke (IRPUD), Dr. Wolfgang Scholz (IRPUD), M.Sc. Thomas Eltner (SRP)

Sucking up or soaking in?: Climate Resilient Upgrading of Informal Settlements in Bangkok

With more than 10 million population, Bangkok is the capital and the most populous city in Thailand and one of the prominent megacity in South East Asia. According to its socio-economic development, Thailand is a middle-income developing country, and Bangkok is one of the most vibrant cities in Asia. However, there are two worlds situated in Bangkok, one for the rich & middle-income, and one for the poor. Until today, an estimated 25 per cent of the urban population of Thailand remains living in slums or informal settlements (World Bank, 2020), and 30 per cent of communities in Bangkok defined as informal settlements (BMA, 2018).

Besides, Bangkok is sinking and occasionally suffering from saltwater intrusion; the Monsoon brings torrential downpours, while concrete jungle and sea tidal often not allow the water to go as it supposes to be. As the heart of the country, most of the city is protected from flooded through various structural measures. Still, economic loss due to the Bangkok flood 2011 was about 46.5 billion USD (World Bank,2012) proved that those efforts neither appropriate nor insufficient. Amid climate change, the urban poor is the most vulnerable one. Compared to other parts of Bangkok, disaster-prone informal settlements such as the ones along the city’s famous canals (klongs) are strong pressed by both development and disaster risk. Even though Thailand has a decade-long experience on community-centred informal settlements upgrading and resettlement since the 1970s (Bhatkal & Lucci, 2015), climate-related hazards, which shall be a central challenge of informal settlements upgrading, are not well aware and mainstream in the program.

This F-Project aims to debate climate-resilient upgrading of informal settlements in Bangkok, through decoding lessons learnt of the existing upgrading programmes and exploring variable solutions for bridging the gaps and strengthening the existing informal settlements upgrading practices to the climate-resiliency one. Systematic literature review, geo-spatial analysis, excursion, expert interviews, and collaborative planning shall be introduced to scrutinize the multifaceted research problems in both the overall land-use policy and settlements planning perspective. Importantly, this F-Project potentially goes hand in hand with the R&D phase of a BMBF-funded research project at IRPUD, Linking disaster risk governance and land-use planning: the case of informal settlements in hazard-prone areas in South East Asia (LIRLAP).

Termine: Dienstag, 05.04.2022 bis 12.07.2022, 14:00 - 18:00 Uhr, wöchentlich
Freitag, 08.04.2022 bis 15.07.2022, 14:00 - 18:00 Uhr, wöchentlich
Ort: GB III, R 101
Weitere Informationen: Veranstaltung im LSF
Betreuung: M.Sc. Wiriya Puntub (IRPUD)

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Campus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die August-Schmidt Straße ein hat man die Möglichkeit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Campus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Campus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, welche Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt ermöglicht. 

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Campus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Campus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Campus Nord erfolgt ebenfalls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Campuswetter

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