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Laufende Bachelor-Studienprojekte

Som­mer­se­mes­ter 2021

Kurzfristig zu viel, langfristig zu wenig - Wie Stadtplanung zum Umgang mit Starkregen und Trockenheit beitragen kann (DIGITAL)

Ver­an­stal­tung im LSF

Der Kli­ma­wan­del sorgt für zunehmende Extremwetterereignisse mit Starkniederschläge und langanhaltenden Trockenperioden. Diese kön­nen nicht nur erhebliche Schäden an Infrastruktur und Gebäuden anrichten, sondern stellen auch eine Gefahr für Men­schen­le­ben dar. Städtisch geprägte Regionen sind von den Aus­wir­kungen solcher Extremwetterereignisse be­son­ders be­trof­fen. Einerseits leben dort be­son­ders viele Men­schen und an­de­rer­seits verschärfen der hohe Versiegelungsgrad und die dichte Bebauung die Intensität von urbanen Überflutungen und Trockenheit (vgl. BBSR 2015).

Das Jahr 2018 dürfte dabei in Deutsch­land allseits als das erste Dürrejahr einer neuen Dürreperiode in Erinnerung bleiben, war doch der Sommer der zweitwärmste und zweittrockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (vgl. Website DWD 2018). Die ausbleibenden Niederschläge und zugleich überdurchschnittlich hohen Temperaturen führten deutsch­land­weit zu einer Verknappung des Gutes Wasser, was in örtlichen Ein­schrän­kungen der Trinkwasserversorgung mündete (vgl. Deutscher Bundestag 2019: 3; Website tagesschau 2019). Und diese Aus­wir­kungen stellen ggf. erst den Auftakt einer neuen, langanhaltenden Dürreperiode dar, waren doch auch die Jahre 2019 und 2020 von unterdurchschnittlichen Niederschlägen geprägt.

Zugleich häufen sich Be­rich­te über Starkregenereignisse, die zu massiven Schäden in Städten führen und demzufolge auch wirtschaftlich eine re­le­van­te Größe einnehmen. Bei­spiels­wei­se ereigneten sich in den Jah­ren 2013 und 2014 gleich mehrere Stark­regen­ereignisse, die u. a. in den Städten Münster und Braunsbach zu Schäden in Millionenhöhe und dem Verlust von Men­schen­le­ben führten.

Aber wel­che Folgen haben die Extremwetterereignisse kon­kret für Städte? Was macht diese den Extremwetterereignissen gegenüber verwundbar? Und wel­che Anpassungsoptionen gibt es und wie lassen sich diese passgenau umsetzen?

Am Bei­spiel der Stadt Dort­mund wird sich das A-Projekt 04 mit ebendieser Thematik auseinander­setzen und aufzeigen, welchen Beitrag die Stadtplanung dazu leisten kann, Städte und Ge­mein­den an die He­raus­for­de­run­gen von zu viel und zu wenig Wasser anzupassen. Hierzu wird die Projektgruppe u. a. sys­te­ma­tisch be­ste­hen­de konzeptionelle Ansätze (u. a. Schwammstadt-Prinzip, wassersensible Stadt­entwicklung, dezentrale Niederschlagwasserbewirtschaftung und den Stellenwert von ‚Blau-Grüner Infrastruktur‘) un­ter­su­chen und unter Einbeziehung (internationaler) Praxis­beispiele geeignete Maß­nahmen zur Anpassung für ein ausgewähltes Quartier ent­wi­ckeln.

Be­treu­ungTanja Schnittfinke (IRPUD), Philip Kruse (IRPUD)

Resilient Upgrading of Informal Settlements: Linking climate risk and land-use planning (DIGITAL)

Ver­an­stal­tung im LSF

Well-known as a supermarket of catastrophes, especially, climate-related hazards, Philippine ranked as the 2nd place of the country who suffer the most from climate risk in 2018 published by Germanwatch ( Eckstein et al., 2020). Climate-related hazard often put more difficulties on top of the existing hardship of the deeply urban poor in the largest and fast-growing in the country like Metro Manila. In 2011, the National Housing Authority estimated that nearly 600,000 Informal Settler Families (ISFs) are living in Metro Manila or 1 out of every 4 Metro Manila residents, depending on informal housing. Approximately, 19 per cent of those families are occupying areas identified as danger zones such as railroad tracks, garbage dump sites, canals, rivers and creeks and other flood-prone areas (Senate of the Philippines, 2016). Many of them also live in houses made of light and fragile materials which may easily be wiped away by flood or storm. Lacking land ownership, inadequate access to lifeline infra­structure and high socio-economic vulnerability are key factors driving urban poor no choice but stay in a dangerous area. When relocation or retreat to a safer area is usually not possible in both economic and livelihood point of view, upgrading could be a solution in enhancing the capacity of the informal settlers to cope and to adapt to the foresee climate-risk. Nevertheless, what is resilient upgrading and how to realize it with actionable measures are universal questions. However, their narrative and elaboration are diverse and unique from place to place and highly depend on a specific time frame.

The aim the F-Project is, therefore, to debate on resilient upgrading of informal settlements in Metro Manila, Philippine, through decoding lessons learnt of the existing upgrading projects and exploring variable community-based solutions in building climate-resilient upgrading for informal settlements. Based on systematic scientific evidence, geo-spatial analysis, virtual excursion of the case study areas, (remote) experts interviews, simulation of the participatory process (but not limited to) shall be introduced to scrutinize multifaceted of re­search problems in both overall land-use policy and settlements planning perspective. Importantly, the F-Project potentially goes hand in hand with the prospect R&D phase of a BMBF-funded re­search proj­ect at IRPUD, Linking disaster risk governance and land-use planning: the case of informal settlements in hazard-prone areas in The Philippines (LIRLAP).

Be­treu­ungWiriya Puntub (IRPUD)

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Cam­pus Nord erfolgt eben­falls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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