To content
Ongoing bachelor student projects

Winter term 2022/2023

Klimawandel in der Planung- Umgang mit Starkregenereignissen

(only available in german)

Die Klimakrise verschärft sich weltweit, und die Auswirkungen werden inzwischen auch in Deutschland wahrgenommen. Daraus ergeben sich für die Raumplanung vielfältige neue Fragestellungen. Die sich wandelnden meteorologischen Bedingungen verstärken zum Beispiel die von Extremwetterereignissen ausgehenden Risiken. Die Flutkatastrophe, die sich im vergangenen Jahr im Juli ereignet hat und unter Anderem in Euskirchen, Bad Münstereifel und auch Hagen enorme Schäden verursachte, hat das Bewusstsein für die Ver­wund­bar­keit von Städten gegenüber Naturkatastrophen nochmal gesteigert. Diese durch Starkregen ausgelösten Hochwasser haben allein in Deutschland über 180 Menschenleben gekostet und geschätzte Schäden in Höhe von 33 Milliarden Euro verursacht. Zwar kann eine Verbindung zwischen dem Klimawandel und dieser Flutkatastrophe nicht eindeutig nachgewiesen werden, jedoch gilt es als gesichert, dass die Anzahl der Extremwetterereignisse zugenommen hat und in Folge des voranschreitenden Klimawandels in Zukunft noch weiter zunehmen wird. Dies wirft die Frage auf, ob unsere Städte, in denen sich eine Vielzahl an Schutzgütern und verwundbaren Nutzungen räumlich stark konzentrieren, ausreichend auf eine höhere Anzahl von intensiveren Extremwetterereignissen vorbereitet sind.

In diesem A-Projekt soll der Fokus auf dem planerischen Umgang mit Starkregenereignissen liegen. Über die Gestaltung von Freiräumen und Gebäuden, die Steuerung der Nutzung von bestimmten Flächen, dem Versiegeln oder Entsiegeln von Böden, dem implementieren organisatorischer oder technischer Sicherheitslösungen und vielen weiteren alltäglichen Fragen der Planung kann Einfluss auf den Verlauf eines Starkregenereignisses genommen werden. Nach einer grundlegenden theoretischen Auseinandersetzung mit der Thematik soll eine praktische, im realen Raum ansetzende Analyse durchgeführt werden. Mögliche Schwerpunkte können sein:

-Bestehende Konzepte, Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz gegenüber Starkregenrisiken, damit einhergehend die Analyse von Best-Practice-Beispielen

-Aufarbeitung vergangener Starkregenereignisse

-Untersuchung des Starkregenrisikos für einen konkreten Untersuchungsraum

Dates: Monday, 17.10.2022 - 30.01.2023, 14:00 - 18:00 Uhr, weekly
Thursday, 20.10.2022 - 02.02.2023, 14:00 - 18:00 Uhr, weekly
Location: GB III, R 101
More information: LSF
Support: M.Sc. Marius Ehrmann (IRPUD)

Leben vor, während und nach Corona – der Einfluss von Lockdownregeln auf den Alltag marginalisierter Gruppen im Ruhrgebiet

(only avaialble in german)

Die Pandemie hat das Leben aller gesellschaftlichen Gruppen in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht beeinträchtigt – manche jedoch mehr als andere. So kam es zu Einbußen im Niedriglohnsektor und vor allem Hilfskräfte wurden in den besonders stark vom Lockdown betroffenen Berufsgruppen arbeitslos. Berufsbranche und sozioökonomische Faktoren sind zudem ausschlaggebend dafür, wie beengt Wohnverhältnisse sind und welche Möglichkeiten zum Homeoffice vorhanden sind. Zudem verdeutlichen die Auswirkungen der Corona-Pandemie Ungleichheiten zwischen Geschlechtern. Mehr als drei Viertel der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind nach Angaben des Bundesministeriums für Gesund­heit weiblich. Hierbei handelt es sich zudem um Berufe mit hohem Infektionsrisiko. Wegfallende Kinderbetreuung und unbezahlte Care-Arbeit belasten zusätzlich.

Erste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass marginalisierte Gruppen am stärksten unter der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung gelitten haben. Das F-Projekt hat zum Ziel tiefergehendes Verständnis dafür zu entwickeln, auf welche komplexe Weise die Einschränkungen sich auf die Existenzgrundlagen, Mobilität und Teilhabe marginalisierter Gruppen vor, während und „nach“ der Pandemie ausgewirkt haben und welche ausgleichenden Möglichkeiten gleichzeitig durch virtuelle Technologien geschaffen wurden. Hierfür sollen Haushaltsmerkmale wie das Einkommen, das Verhältnis von Angehörigen zu Einkommensbeziehenden, die Wohnlage, Menschen mit Behinderungen, Migrationshintergrund, Alters- und Geschlechtsdemografie und die Verfügbarkeit verschiedener Verkehrsmittel betrachtet werden. In narrativen biografischen Interviews und durch gemeinsame Kartierung werden Aktivitäts- und Mobilitätsmuster entwickelt, um die direkten und indirekten Auswirkungen der Pandemie zu untersuchen.

Das Projekt findet in deutscher Sprache statt, weitere Sprachkenntnisse, insbesondere gute Englischkenntnisse, sind von Vorteil. Aufgrund von weiteren parallellaufenden internationalen Forschungsaktivitäten zum gleichen Thema, ist im zweiten Semester ein Austausch mit Studierenden und Forschenden der University of Cape Town und University of Bellville, Südafrika und der Universidade Federal do ABC, São Paulo, Brasilien denkbar, um sich über länderspezifische Erkenntnisse und Erfahrungen auszutauschen.

 

Dates: Tuesday, 18.10.2022 - 31.01.2023, 14:00 - 18:00 Uhr, weekly
Friday, 14.10.2022 - 03.02.2023, 14:00 - 18:00 Uhr, weekly
Location: GB III, R 101
More information: LSF
Support: M. Sc. Tanja Schnittfinke (IRPUD), Dr. Dipl.-Ing Wolfgang Scholz (IRPUD)

Calendar

To event list

Location & approach

The TU Dort­mund campus is located near the Dort­mund West interchange, where the A45 Sauerland line crosses the B1/A40 Ruhr expressway. The Dort­mund-Eichlinghofen exit on the A45 leads to the South Campus, the Dort­mund-Dorstfeld exit on the A40 leads to the North Campus. Coming from the A45, you can turn onto Stockumer Straße via Universitätsstraße. This in turn is connected to Baroper Straße, along which Campus South extends. If you take the exit of the A-40, the route via Emil-Figge Straße, Marie-Curie Allee to Baroper Straße makes sense. If you turn from Baroper Straße into August-Schmidt Straße, you have the possibility to reach the parking lot directly behind the GB III.

The South Campus is connected via Stockumerstraße by bus lines 440 and 449, which run every 10 minutes. Campus South can be reached on foot from the Am Gardenkamp stop, and the Eichlinghofen H-Bahn station is also located near the Eichlinghofen stop. The bus lines connect to the U42 light rail line at the Barop Parkhaus stop, which provides connections to the Dort­mund-Hombruch district and Dort­mund downtown. 

From Dort­mund-Eichlinghofen, the South Campus is connected to the H-Bahn network via the Eichlinghofen H-Bahn station. Line 1 runs here every 10 minutes, and the South Campus is served by the Campus Süd stop. 
A connection to Campus North is also provided via the H-Bahn. Line 2 shuttles between Campus North and Campus South every 5 minutes.

The AirportExpress is a fast and convenient means of transport from Dort­mund Airport (DTM) to Dort­mund Central Station, taking you there in little more than 20 minutes. From Dort­mund Central Station, you can continue to the uni­ver­si­ty campus by interurban railway (S-Bahn). A larger range of in­ter­na­tio­nal flight connections is offered at Düsseldorf Airport (DUS), which is about 60 kilometres away and can be directly reached by S-Bahn from the uni­ver­si­ty station.

The facilities of TU Dort­mund University are spread over two campuses, the larger Campus North and the smaller Campus South. Additionally, some areas of the uni­ver­si­ty are located in the adjacent “Technologiepark”.

Site Map of TU Dort­mund University (Second Page in English).

Campus Weather

Weather Information
Open weather forecast