Zum Inhalt
Forschungs­projekt

ZURES II - Anwendung und Verstetigung der zukunfts­orientierten Klima- und Vulnerabilitätsszenarien in ausgewählten Instrumenten und Planungsprozessen

Projektlaufzeit: Juli 2020 bis Juni 2022


Das Ziel des Projekts „ZURES II“ ist die direkte Anwendung der in ZURES-I entwickelten Methoden für eine auf Resilienz zielende Stadt­entwicklung gegen über Hitzestress und der direkten Verstetigung der Erkenntnisse in Planungsprozessen der Stadt Ludwigsburg.
Durch die Erfassung und Bewertung des klimatischen Wandels und der zukünftigen Veränderungen sozialer Ver­wund­bar­keit der Stadt Ludwigsburg konnten die bisher nebeneinanderstehenden Belange einer klimaorientierten und sozialen Stadt­entwicklung im ZURES-I-Projekt verknüpft werden. Die Erprobung der zukunfts­orientierten Klima- und Vulnerabilitätsszenarien in den damaligen Modellstädten zeigte insbesondere, dass die Anwendung der integrativen Perspektive von den Praktikern und Praktikerinnen eher als herausfordernd wahrgenommen wurde, wohin gegen die klimatischen Analysen bspw. bei der Entwicklung von Wohnbauflächenpotentialen direkt angewandt werden konnten.

Durch den stetigen Dialog mit den städtischen Vertretern und Vetreterinnen in Ludwigsburg konnte unter anderem das Instrument der Stadt(teil)entwicklungspläne als Schlüssel­instrument für die integrative Perspektive  - das Zusammendenken von Veränderungsprozessen des Klimas und der Stadtgesellschaft – erkannt werden.

Die Verstetigungsphase ZURES II (2020-2022) befasst sich daher mit der direkten Nutzbarkeit der zukunfts­orientierten Klima-und Vulnerabilitätsszenarien und deren Implementierung in Planungsprozessen der Stadt Ludwigsburg. Als Schlüssel­instrument dienen das Stadtentwicklungskonzept und die Stadtteilentwicklungskonzepte, welche der in­for­mellen Planung zu zuordnen sind. Das Projekt ZURES II begleitet daher den Prozess der Entwicklung und Fortführung eine Stadtentwicklungsplans auf gesamtstädtischer Ebene und die Entwicklung eine Stadtteilentwicklungsplans exemplarisch an den Stadtteilen Innenstadt und Ost, deren Auswahl auf Basis der ZURES-I-Erkenntnissen erfolgte. Das heißt, dass die Integration und Verwertung der neuen Informationen und Szenarien sowohl in der Bestands­aufnahme, der Ziel­entwicklung als auch bei konkreten Maßnahmen und Handlungsfeldern eine zentrale Rolle einnehmen sollen. Dies erfordert jedoch eine passgenaue Weiterentwicklung der Ergebnisse aus ZURES I.

Primäres Ziel der Verstetigungsphase ist es somit, die städtische Resilienz und Anpassung an Hitzestress durch die integrativen Planungs­grundlagen mit Informationen zur Stadtgesellschaft und zum Klima zu stärken und die Isolation sozialer und klimatischer Aspekte durch die transdisziplinäre Anwendungsforschung zu überwinden.

Ansprechpartner*innen

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Campus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die August-Schmidt Straße ein hat man die Möglichkeit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Campus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Campus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, welche Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt ermöglicht. 

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Campus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Campus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Campus Nord erfolgt ebenfalls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Campuswetter

Wetter-Informationen
Zur Wetterprognose