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For­schungs­pro­jekt

EMAPS - Electronic Maps to Assist Public Science

Projektlaufzeit: No­vem­ber 2011 bis Okto­ber 2014


Im Okto­ber 2014 endete nach dreijähriger Lauf­zeit das Pro­jekt EMAPS (Electronic Maps to Assist Public Science). Das Pro­jekt wurde im Rah­men des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms im Arbeitsprogramm “SiS.2011.3.0.6-1 Science-Society interaction in the di­gi­tal technologies era” ge­för­dert. Ziel des Pro­jekts war es, Diskurse zu den The­men „Alternde Gesell­schaft“ und „Anpassung an den Kli­ma­wan­del“ zu iden­ti­fi­zie­ren, zu analysieren und zu visualisieren („controversy mapping“). Das The­ma der „Alternden Gesell­schaft“ wurde im ersten Projektjahr als Pilotphase genutzt, um daraus methodische und prozessuale Schlussfolgerungen für die zweite Projektphase zu ziehen. Das Institut für Raum­pla­nung (IRPUD) war schwerpunktmäßig in Ar­beits­pa­ket 3 involviert, bei dem es um die Samm­lung und Analyse des Diskurses über die Anpassung an den Kli­ma­wan­del in Wis­sen­schaft und den Me­di­en ging. Darüber hinaus kam dem IRPUD im Pro­jekt die Rolle eines „Issue Experts“ zu den The­men Kli­ma­wan­del und Raumentwicklung zu.

Bei der Identifizierung von Diskursen zum The­ma „Anpassung an den Kli­ma­wan­del“ in der zwei­ten Projektphase wurde auf ver­schie­de­ne Datengrundlagen zurückgegriffen wie bei­spiels­wei­se Online-Da­ten­ban­ken zu Klimaanpassungsprojekten, Literatur- bzw. Wissenschaftsdatenbanken, Protokolle von UN-Klimaverhandlungen, Artikel und Foreneinträge in Online-Me­di­en usw. Über ausgewählte Auswertungs- und Visualisierungssoftware konn­ten die Daten hinsichtlich un­ter­schied­li­cher Akteure und Positionen, des Auftauchens und Verschwindens bestimmter The­men im zeitlichen Verlauf, des ge­mein­samen Auftretens bestimmter Themenfelder usw. analysiert und visualisiert wer­den.

Kern der methodischen Ar­beit waren vier so­ge­nannte „Sprint Work­shops“ zu den The­men „International Negotiations On Climate Change Adaptation“, „Coping With Vulnerability To Climate Change“, „Climate Change Adaptation Projects“ und „Designing The Platform“. Bei diesen Work­shops kamen die Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wis­sen­schaft­ler der be­tei­lig­ten Pro­jekt­part­ner sowie externe Experten für jeweils eine Woche zu­sam­men, um The­men zu definieren, Daten und Inhalte aufzubereiten, eine erste Rück­mel­dung zu er­hal­ten und schließlich die Er­geb­nisse zu überarbeiten. Jeder der einwöchigen Work­shops endete in einer Abschlusspräsentation. Die Er­geb­nisse des EMAPS-Pro­jekts und die Online-Platt­form „Climaps by EMAPS“ wurden am 16. Okto­ber 2014 in Brüssel auf einer Ab­schluss­ver­an­stal­tung vor­ge­stellt.

Pro­jekt­part­ner:

  • Fondation Nationale des Sciences Politiques, Frankreich (Ko­or­di­na­tor)
  • Universiteit van Amsterdam, Niederlande
  • Institut für Raum­pla­nung, TU Dort­mund, Deutsch­land
  • Barcelona Media, Spanien
  • Politecnico di Milano, DensityDesign, Italien
  • The Young Foun­da­tion, Vereinigtes Königreich

Weitere In­for­ma­ti­onen: 
emapsproject.com
climaps.eu

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu er­rei­chen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen be­fin­det sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Cam­pus Nord erfolgt eben­falls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd.

Vom Flughafen Dort­mund aus ge­lan­gt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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