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For­schungs­pro­jekt

ANFO - Anpassungsstrategie zum Umgang mit den Folgen von Trockenheit in Olfen

Projektlaufzeit: Juni 2020 bis Mai 2023


In den letzten Jah­ren ist die Zunahme von Trockenperioden deutlich erkennbar. Ausbleibender Niederschlag, eine hohe Anzahl an Sonnenstunden und trockene Winde be­ein­flus­sen nicht nur den Wasserhaushalt und die Grund­wasser­neubildung, sondern auch die Land­wirt­schaft und Vegetation. Bisher finden sich jedoch kaum konkrete Ansätze zum Umgang mit den Folgen einer Dürre in Deutsch­land. Am Bei­spiel der Stadt Olfen wird deshalb ein kommunales Leucht­turm­vorhaben durch­ge­führt. Hier sind die verfügbaren Wasserressourcen ver­schie­de­nen Nutzungsdrücken ausgesetzt, ins­be­son­de­re durch die Land­wirt­schaft, die ca. 60 % der städ­ti­schen Fläche ausmacht. Dies kann zu Nutzungskonflikten zwi­schen den Verbraucher­gruppen führen.

Das Projektziel besteht darin, Erfordernisse und Handlungsmöglichkeiten zum Umgang mit Trockenheit und den Folgen in der länd­li­chen Kleinstadt Olfen zu iden­ti­fi­zie­ren und zu implementieren.  Aus diesem Grund ist es not­wen­dig, die Folgen von Trockenheit ganzheitlich mit Hilfe einer Klima­wirkungs­analyse modellgestützt zu erfassen. Darauf aufbauend wer­den in Ko­ope­ra­ti­on mit den betroffenen Akteurs­gruppen eine Anpassungsstrategie und Maß­nahmen ab­ge­lei­tet. Diese erhöhen die Resilienz der Stadt gegenüber dem Kli­ma­wan­del und befördern somit eine nach­hal­ti­ge und klimagerechte Stadt- und Landschaftsentwicklung.

Am Ende des Vorhabens steht ein modular aufgebauter Handlungs­leitfaden zum Umgang mit Trockenheit auf kommunaler Ebe­ne, der aus den Er­fah­run­gen in der Stadt Olfen heraus ent­wickelt wird. Angesichts der bundesweit be­ste­henden Problematik in Bezug auf die Erstellung einer Klima­wirkungs­analyse, Strategieentwicklung, Maßnahmen­entwicklung und Im­ple­men­tie­rung ist dieser deutsch­land­weit zur Nachahmung geeignet.

Gefördert vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Si­cher­heit (BMU) auf­grund eines Beschlusses des Deut­schen Bundestages. 

För­der­pro­gramm För­de­rung von Maß­nahmen zur Anpassung an den Kli­ma­wan­del
Förderschwerpunkt Förderschwerpunkt 3 - Kommunale Leucht­turm­vorhaben sowie Auf­bau von lokalen und regionalen Kooperationen
Fördernummer 67DAS185A
Pro­jekt­part­ner Stadt Olfen

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu er­rei­chen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen be­fin­det sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Cam­pus Nord erfolgt eben­falls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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