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For­schungs­pro­jekt

Das arbeitsteilige System deut­scher Metropolregionen - Erfassung und Analyse metropolitaner Funktionen im deut­schen Städtesystem

Projektlaufzeit: März 2009 bis März 2012


Durch das Raumordungskonzept der Metropolregionen hat die Rolle der großen Städte für die Raumentwicklung eine be­son­de­re Beachtung erfahren. Allerdings beruht das Raumordnungskonzept auf wenig befriedigenden und teilweise lückenhaften Kenntnissen über die Struk­tur und Dynamik des metropolitanen Sys­tems in Deutsch­land. Mit dem kürz­lich von der Deut­schen Forschungsgemein­schaft bewilligten dreijährigen For­schungs­pro­jekt sollen die analytischen Grund­la­gen für das Raumordnungskonzept der Metropolregionen vertieft wer­den.

Zum einen zielt das Pro­jekt auf eine theoretisch fundierte Systematisierung metropolitaner Funktionen und auf eine empirische Erfassung der funktionalen Struk­tur des Sys­tems der deut­schen Metropolregionen, auch im zeitlichen Verlauf des letzten Jahrzehnts. Auf der Grundlage eines em­pi­rischen Messkonzepts wird un­ter­sucht, inwiefern das deutsche Städtesystem hierarchisch aufgebaut ist bzw. inwiefern es durch sektorale Funktionsspezialisierungen cha­rak­te­ri­siert wird. Gefragt wird nach Pro­zes­sen der Polarisierung bzw. Hierarchisierung und den dahinter stehenden De­ter­mi­nan­ten. Zu prü­fen ist auch die Hypothese einer Zunahme sektoraler Funktionsspezialisierungen, die vor allem im Kontext globaler Verflechtungen vermutet wer­den.

Zum zwei­ten sollen die Knotenfunktionen von metropolitanen Städten und ih­re räumlichen Verflechtungsmuster em­pi­risch erfasst und mo­del­liert wer­den. Als Indikator dienen u.a. Mehrbetriebsunternehmen, wel­che durch ih­re betrieblichen Standortsysteme zur Aus­bil­dung sektoraler Verflechtungsstrukturen beitragen. Zur Erklärung der aufgezeigten räumlichen Muster wer­den The­o­ri­en un­ter­schied­li­cher Provenienz herangezogen.

Schließlich soll die Dynamik der intraregionalen Raumstruktur von Metropolräumen analysiert wer­den. Neben einer Beschreibung der räumlichen Struk­tur- und Verflechtungsmuster geht es um die Fra­ge, wie sich die un­ter­schied­lichen Raumstrukturtypen (mono- und polyzentrisch strukturierte Metropolräume) im Zeitverlauf ent­wi­ckeln und ob die Hypothese einer raumstrukturellen Konvergenz der un­ter­schied­lichen Typen be­stä­tigt wer­den kann.

Harrison, J.; Growe, A. 2012: From Places to Flows? Planning for the New ‘Regional World’ in Germany. In: European Urban and Regional Studies. (http://eur.sagepub.com/content/early/2012/04/20/0969776412441191)

Growe, A. 2012: Knoten in Netzwerken wissensintensiver Dienstleistungen. Eine empirische Analyse des polyzentralen deut­schen Städtesystems. Verlag Dorothea Rohn, Detmold.

Harrison, J. and Growe, A. (2011): From places to flows? Planning for the new 'regional world' in Germany. In: Beauclair, A. and Mitchell, E. (Ed.): Contested Regions: Territorial Politics and Policy. Regional Studies Association. Seaford. pp. 41-44.

Growe, A. (2011): Die Gatewayfunktion – Von Verkehrsinfrastruktur zu Knoten im Netz? In: Hege, H.-P.; Knapstein, Y.; Meng, R.; Ruppenthal, K.; Schmitz-Veltin, A.; Zakrzewski, P. (Hg.): Schneller, öfter, weiter? - Per­spek­tiven der Raumentwicklung in der Mobilitätsgesellschaft. Arbeitsberichte der ARL 1. Han­no­ver, pp. 44-55. (http://shop.arl-net.de/media/direct/pdf/ab/ab_001/ab_001_06.pdf?frontend=a1f5af7b256d39ea1b90650ea04b2a99)

Growe, A.; Blotevogel H. H. (2011): Knowledge hubs in the German urban system: Identifying hubs by combining networking and territorial perspectives. In: Raumforschung und Raum­ordnung, Vol. 69, 3, pp. 175-185.

Blotevogel, H. H. 2010: Raum­ordnung und Metropolregionen. In: Geographische Rundschau 11/2010, pp. 4-12.

Growe, A. 2010: Human capital in the German urban-system - patterns of concentration and specialization. In: European Journal of Spatial Development, refereed article no. 40. 

Growe, A; Münter, A. 2010: Die Renaissance der großen Städte. In: Geographische Rundschau 11/2010, pp. 54-59.

Growe, A. 2009: Wissensträger und Wissensvernetzung in Metropolregionen. In: Raumforschung und Raum­ordnung 5/6.2009, pp. 383-394.

Growe, A. 2009: Concentration of knowledge-based professions in the German city-system. In: Schrenk, M.; Popovich, V.; Engelke, D.; Elisei, P. (Eds.): REAL CORP 2009: CITIES 3.0 - Smart, Sustainable, Integrative. Strategies, concepts and technologies for planning the urban fu­ture, pp. 59-72.

Blotevogel, H. H.; Schulze, K. 2009: Zum Problem der Quantifizierung der Metropolfunktionen deut­scher Metropolregionen. In: Knieling, J. (Eds.): Metropolregionen - In­no­va­ti­on, Wett­be­werb, Handlungsfähigkeit. Han­no­ver, ARL, pp. 30-58.

  • Growe, A.: Die Gatewayfunktion – Von Verkehrsinfrastruktur zu Knoten im Netz?
  • Harrison, J.; Growe, A.: From Places to Flows?
  • Rüdiger, Andrea; Riedel, Natalie: Umwelt- und Gesundheitsbezogene Chan­cen­gleich­heit durch räum­li­che Planung in der Stadt.
  • Growe, A.: Knoten in Netzwerken wissensintensiver Dienstleistungen.
  • Harrison, J.; Growe, A. : From Places to Flows? Planning for the New ‘Regional World’ in Germany.

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Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu er­rei­chen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen be­fin­det sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
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