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For­schungs­pro­jekt

BUMP - Boosting Urban Mobility Plans

Projektlaufzeit: April 2013 bis März 2016


Das im EU-Pro­gramm Intelligent Energy Europe angesiedelte Pro­jekt BUMP – Boosting Urban Mobility Plans zielte auf die Reduzierung des Energieverbrauchs durch Verkehr und damit verbundener Umweltbelastungen in kleineren und mittelgroßen eu­ro­pä­isch­en Städten ab (40.000 bis 350.000 Einwohner). Zentraler Ansatzpunkt war die Forcierung und Unter­stüt­zung von nachhaltigen Mobilitätskonzepten auf lokaler Ebe­ne in einer Stadt- und Verkehrsentwicklung integrierenden Perspektive.

Dazu wurden auf der Basis eines praxistauglichen Planungs- und Entwicklungsmodells (BUMP-Modell) und dessen Adaption in den nationalen Kontext neun beteiligter EU-Staaten Coaching- und Trainingsformate zur Unter­stüt­zung und Qualifi­zierung me­tho­disch­er und konzeptioneller Kom­pe­ten­zen kommunaler Akteure der Stadt- und Verkehrsplanung ent­wickelt und durch­ge­führt. Der so angelegte Prozess eines schrittweisen Lernens, Planens und Erfahrungsaustauschs sollte Ver­tre­ter aus bis zu 90 Städten in Bulgarien, Großbritannien, Italien, Polen, Rumänien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Deutsch­land einbinden, um im Projektverlauf von drei Jah­ren kommunale Mobilitätskonzepte unter Nachhaltigkeitskriterien zu er­ar­bei­ten und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Unter der Gesamtkoordination der italienischen For­schungs- und Technologieinstitution AREA (Triest) hat das IRPUD die Ent­wick­lung des grundlegenden BUMP-Modells, dessen Abstimmung mit den wei­te­ren Pro­jekt­part­nern und die Begleitung der deut­schen Praxispartner übernommen. Kern war dabei die Auswertung und Aufbereitung bestehender Leitfäden, Planungshilfen und -werkzeuge (insbes. der ELTIS- und CIVITAS-Plattformen) als Trainingsmaterial und Qualitätsindikatoren für die stadt- und verkehrsplanerische Konzeptarbeit. Unterstützt durch die Ein­schät­zung von Fokusgruppen der be­tei­lig­ten EU-Staaten entstand so ein national adaptierbares und kommunal praktikables Entwicklungspaket (BUMP Supporting Package), das an Trainingskoordinatoren vermittelt wurde und den Bezugsrahmen für Trainingskurse, Planungs- und Transferworkshops für 180 Teil­neh­men­de aus kommunalen Planungsverwaltungen bildete.

Zwischen Sep­tem­ber und No­vem­ber 2014 fanden in Triest, Sofia, Szentendre und Dort­mund vier BUMP-Ver­an­stal­tun­gen zum inter­natio­nalen Aus­tausch zum The­ma nach­hal­ti­ge Mo­bi­li­tät statt. Jede Ver­an­stal­tung dauerte zwei Tage mit ei­nem Work­shop am ersten und einer Kon­fe­renz am zwei­ten Tag. Mit der Ver­an­stal­tungIn­no­va­tive Ansätze zur Stär­kung des Radverkehrs, des ÖPNV und der ener­gie­effi­zien­ten Mo­bi­li­tät“ am 19./20. No­vem­ber 2014 in Dort­mund endeten die BUMP-Projektaktivitäten vonseiten des IRPUD.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu er­rei­chen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen be­fin­det sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Cam­pus Nord erfolgt eben­falls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd.

Vom Flughafen Dort­mund aus ge­lan­gt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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