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Wiederkehrende Bedrohung: Unwetterkatastrophen

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Ahrtal - Unwetterkatastrophe Juli 2021 - Zerstörte Inneneinrichtungen © Uwe Grützner​/​TU Dort­mund
Zerstörte Inneneinrichtungen in Ahrtal nach der Unwetterkatastrophe im Juli 2021

Was nach ver­gang­enen Starkregenereignissen im Gedächtnis bleibt

Wie die Sommermonate des Jahres 2021 gezeigt haben, betreffen Unwetterkatastrophen nicht nur andere Länder, sondern auch uns hier lokal in Deutsch­land. Die schwerwiegenden Folgen der Starkregenereignisse zei­gen in den stark betroffenen Gebieten, wel­che Kapazitäten Deutsch­land bezüglich solcher Jahrhundertereignisse aufweist und wie das Land tatsächlich auf Unwetter solchen Ausmaßes vorbereitet ist. Mit dem stets fortschreitenden Kli­ma­wan­del müs­sen Behörden sich im Klaren sein, dass sie nun die Initiative ergreifen und ih­re Fähigkeiten zur Unter­stüt­zung von Ländern und Kommunen aus- und aufbauen müs­sen, um die Bevölkerung besser zu schützen. Dies betrifft nicht nur die Warn­sys­te­me sondern auch die vor­aus­schau­ende Planung der Städte und Ge­mein­den.

Das Starkregenereignis vom Juli 2021 im Ahrtal zeigt, wie schlimm die Folgen einer Überschwemmung sind und wie unvorbereitet Kommunen getroffen wurden . Überflutete Keller, zerstörte Häuser, weggeschwemmtes Eigentum, Erinnerungen wie vom Boden verschluckt. 

Wie aus ei­nem kleinen Fluss eine zerstörende Kraft wurde
Was hinter blieb war nur noch Schutt und Schlamm

Bilder wie im Ahrtal sollen eine Mahnung für die Zukunft sein und bleiben, damit sich diese fatalen Folgen und Ver­lus­te nicht wiederholen und vermieden wer­den kön­nen. Dafür braucht es aber eine gründliche Vorbereitung wel­che im Voraus gut durchdacht wer­den muss.

Im Zuge des Geschehens, hat Prof. Dr. Greiving zahl­reiche Interviews bezüglich der aktuellen Unwetterkatastrophen gegeben und einen Einblick in seine Gedankengänge zur aktuellen Lage des Katastrophenschutzes verschafft:

 

1) Klimaschutz oder Anpassung: Was ist dringender?

Wetterextreme wer­den auch in Zukunft eine Rolle spielen. Die Aus­wir­kungen des Kli­ma­wan­dels kön­nen hierzulande zu mehr Dürren, Starkregen und Überschwemmungen führen. Dagegen braucht es konkrete Maß­nahmen, um die Men­schen jetzt vor solchen Situationen zu schützen und im Notfall auch besser und effizienter evakuieren und retten zu kön­nen. Was müs­sen wir jetzt ver­bes­sern, um uns an das Klima anzupassen? Ein WDR 5 Tagesgespräch mit Professor Greiving als Gast vom 26.07.2021.

Hier weiterhören: Klimaschutz oder Anpassung: Was ist dringender? (WDR 5 Tagesgespräch)

 

2) Keine Pläne in der Schublade

Ein Ge­spräch über die Wichtigkeit der Vorbereitung auf nicht nur Starkregen, sondern auch über die alle Jahrzehnte auftretenden Großereignissen. Denn die versiegelte Fläche gilt nur als ein Teil des Problems, wobei sich die Entsiegelung sich zwar für lokale Initiativen lohnt, jedoch nicht überall angewendet wer­den kann und bei Unwetterkatastrophen solchen Ausmaßes greift. Was tun?

Hier weiterhören: Keine Pläne in der Schublade

 

3) Was gegen Hochwasser unternommen wer­den kann

Bäume fällen, gefährdete Gebiete entvölkern: Professor Stefan Greiving sprach über die Risikovorsorge gegen Hochwasser.

„Hochwasserschutz beginnt nicht beim Anlegen von Rückhaltearealen, so genannten Poldern, und endet nicht beim Erhöhen von Dämmen entlang der Flüsse und der Küsten. Hochwasserschutz kann im Sinne von Risikovorsorge auch eine "Entsiedelung" von gefährdeten Flächen bedeuten. Sprich: Die Men­schen müs­sen dort wegziehen.“
(Berlinghof 2021)

Hier weiterlesen: Mannheim: Was gegen Hochwasser unternommen wer­den kann

 

4) Das Risiko steigt mit: Wo in hochwassergefährdeten Gebieten gebaut wird, muss sorgfältig geplant wer­den

Nachhaltige Raum­pla­nung und Gefahrenkarten in der Schweiz und Deutsch­land sollen dafür sorgen, dass besiedelte Regionen vor Hochwasser geschützt sind. Die Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bewegt sich aber in völlig neuen Dimensionen, die mit her­kömm­li­chen Be­rech­nun­gen nicht erfasst wer­den.

Hier weiterlesen: Das Risiko steigt mit: Wo in hochwassergefährdeten Gebieten gebaut wird, muss sorgfältig geplant wer­den

 

5) «Die Schweiz ist mit nachhaltiger Raum­pla­nung weiter»

Raum­pla­nung und Gefahrenkarten: Die Neue Zürcher Zeitung vergleicht Deutsch­land mit der Schweiz.

Hier weiterlesen: «Die Schweiz ist mit nachhaltiger Raum­pla­nung weiter»

 

6) Wis­sen­schaft: 5 Prinzipien für klimasichere Kommunen und Städte

Die Wahr­schein­lich­keit für Wetterextreme wird zunehmen. Die Wis­sen­schaft plädiert dafür, Städte und Ge­mein­den für mehr Klimasicherheit umzubauen. Im Beitrag wer­den fünf wesentliche Prinzipien vor­ge­stellt, an denen sich der Umbau von Städten und Ge­mein­den orien­tieren sollte, um ih­re Klimasicherheit zu erhöhen.

Hier weiterlesen: Wis­sen­schaft: 5 Prinzipien für klimasichere Kommunen und Städte

 

Autorin: Maria Matschulski

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Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
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