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Aktuelles aus dem Forschungs­projekt

RESI-extrem II: Startphase bald abgeschlossen

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© Isabel Post​/​IRPUD
Ausläufer der extremen Niederschläge vom Ahrtal in Olfener Nähe 2020

Die extremen Niederschläge des Ahrtals im Sommer 2021 haben gezeigt, dass es schon heute dringend notwendig ist, sich mit den Folgen von Starkregenereignissen zu befassen. Natürlich sind Starkregenfälle dieses Ausmaßes als Ausnahme zu betrachten, allerdings wird die Anzahl und Intensität der Starkregenereignisse durch den Klimawandel mit hoher Wahrscheinlichkeit zunehmen. Alte Verhaltenspraktiken im Umgang mit Starkregen greifen zukünftig nicht mehr. Auch bislang verschonten Städten oder Grundstückseigentümer*innen ist geraten, sich frühzeitig um den Schutz vor Niederschlägen zu bemühen. Einen Verlass darauf, dass sie auch in Zukunft nicht von Starkregen betroffen sein werden, ist vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels sowie weiterer Entwicklungstrends irreführend. RESI-extrem sowie das Anschlussprojekt RESI-extrem II beschäftigen sich mit ebendiesem Thema: dem Umgang mit Starkregenereignissen in Mittel- und Kleinstädten.

Das im August gestartete Projekt RESI-extrem II nimmt Fahrt auf. Die ersten Termine haben bereits stattgefunden und die Motivation aller Projektpartner*innen ist groß, zukünftigen Ereignissen proaktiv zu begegnen und potentielle Gefahren abzumildern. Ein erster Schritt dafür ist die in Kürze veröffentlichte Arbeitshilfe, um die Erkenntnisse aus dem Projekt RESI-extrem zur Integration resilienzfördernder Maßnahmen in integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte (ISEK) auch weiteren Kommunen zur Verfügung zu stellen.

Der Fokus des Anschlussprojekts besteht darin, die Umsetzung in den Städten wissenschaftlich zu begleiten, damit eine Integration resilienzfördernder Ansätze und Maßnahmen in den Planungs- und Verwaltungsalltag sowie in weitere Handlungsfelder und Fachplanungen möglich ist. Dazu gehören auch der Umgang mit Resilienz in Abwägungsprozessen und Ansätze zur Priorisierung von resilienzfördernden Maßnahmen unter Berücksichtigung von Synergien und Konflikten mit weiteren Handlungsfeldern. Diese Informationen gilt es zu erfassen, damit die Erkenntnisse systematisiert und auch anderen Kommunen zur Verfügung gestellt werden können. Dabei wird der gesamte Prozess der Städte von der Fertigstellung der InSEK bis zum Fördermittelantrag und der Umsetzung sowie die Übertragung auf die gesamtstädtische Ebene betrachtet.

Weitere Informationen sind auf der Projektseite zu finden:  https://www.project.uni-stuttgart.de/resi-extrem/

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Campus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die August-Schmidt Straße ein hat man die Möglichkeit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Campus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Campus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, welche Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt ermöglicht. 

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Campus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Campus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Campus Nord erfolgt ebenfalls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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