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Aktuelles aus dem Forschungs­projekt

LIRLAP Stakeholder Work­shops in Thailand und Vietnam

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Am 16. und 22. Juli 2021 führte das IRPUD Pro­jekt LIRLAP (Linking Disaster Risk Gover­nance and Land-use Planning: The Case of Informal Settlements in Hazard Prone Areas in the Philippines) seine ersten on­line Stakeholder Work­shops in Thailand and Vietnam durch. Ziel war es in den beiden neuen Partnerländern der For­schungs- und Entwicklungsphase (2021-2025) des BMBF-ge­för­der­ten Projektes das Pro­jekt und künftige gemeinsame Arbeitsschritte vorzustellen und mit den Stakeholdern folgende The­men zu diskutieren:

  • Wie sind Katastrophenrisiko, Klimawandelanpassung und städ­tische Planung in Thailand und Vietnam mit­ei­nan­der verbunden?
  • Wie geht die Regierung mit in­for­mellen Sied­lung­en um und wo sind sie schwerpunktmäßig lokalisiert?
  • Welche Mög­lich­keiten und Stra­te­gi­en zur städtebaulichen Aufwertung vor Ort bzw. Umsiedlung wer­den der­zeit verfolgt und wo liegen Probleme?

Die jeweils 30 bis 50 Teil­neh­mer aus Ver­tre­tern von Behörden, Ministerien und NGOs aus Thailand und Vietnam diskutierten ausführlich mit den Pro­jekt­part­nern der Research Unit in Urban Futures an der Thammasat Uni­ver­sity and Policy aus Bangkok und der Faculty of Natural Re­sour­ces and Environment der Vietnam National Uni­ver­sity of Agriculture (VNUA), sowie den LIRLAP Part­nern der School of Urban and Regional Planning, Uni­ver­sity of the Philippines (SURP), dem Institut für Raum­ordnung und Entwicklungsplanung der Uni­ver­si­tät Stuttgart und der Lehr- und Forschungs­einheit Mensch-Umwelt-Be­zie­hun­gen der Ludwig-Maximilians-Uni­ver­si­tät in Mün­chen die The­men Katastrophenrisiko, Klimawandelanpassung und städ­tische Planung. Dies bezog sich vor allem auf informelle Sied­lung­en und ärmere Bevölkerungsteile. Weiteres The­ma war wie die nächsten geplanten Arbeitsschritte kon­kret durch­ge­führt wer­den. Ebenfalls wurden erste Schritte zum Mainstreaming und dem län­der­über­grei­fen­den Erfah­rungs­aus­tausch vollzogen. Einen wei­te­ren Schwer­punkt bildete das geplante PhD Pro­gramm der Fa­kul­tät mit SURP sowie Trainingsprogramme für lokale Planer.

Screenshot des Online Stakeholder Workshops in Thailand © LIRLAP​/​TU Dort­mund
Screenshot des Online Stakeholder Work­shops in Thailand

Im An­schluss an die Work­shops, die von den LIRLAP-Part­nern Thailand und Vietnam im Juli dieses Jahres durch­ge­führt wurden, veranstaltete LIRLAP im No­vem­ber 2021 für jede Working Packages (WP) je einen Online-Work­shop an zwei separaten Tagen. Ziel des Work­shops von WP2 Resilient Upgrading war es, die Zwischenergebnisse der For­schung zu verbreiten und die aktuellen For­schungs­er­geb­nis­se zu validieren. Zu diesem Zweck wurden zwei The­men aus­ge­wählt:

1) alternative Land- und Wohnbesitzverhältnisse zur För­de­rung der Aufwertung vor Ort und
2) Bodenanpassung als Potenzial für die stadtweite Aufwertung.

Am WP2-Work­shop nahmen auch Mit­ar­bei­ter von Quezon City und der Social Housing Finance Corporation teilnahmen, die sich mit Fra­gen des Wohnens und der öf­fent­lichen Dienstleistungen für die Armen in der Stadt be­fas­sen.
Am selben Workshoptag konzentrierte sich WP3 Resilient Retreat auf ver­schie­de­ne Typologien der Umsiedlung, die sich aus früheren Umsiedlungsprojekten auf den Philippinen ergaben. Außerdem diskutierte WP3 die Feldstudie, die An­fang nächsten Jahres durch­ge­führt wer­den soll. Mit­ar­bei­ter der Stadtverwaltungen von Quezon und Valenzuela sowie der Social Housing Finance Corporation konn­ten ih­re aktuelle Wohnungsbaupolitik und ih­re Überlegungen zu al­ter­na­ti­ven Besitzverhältnissen darlegen. Für WP5 Capacity Building gaben Prof. Magnaye Prof. Yap vom SURP und Dr. Wolfgang Scholz vom IRPUD der TU Dort­mund die Aktualisierungen der Ausbildungsprogramme für An­fang 2022 und die Fortschritte bei der Ent­wick­lung des dualen Doktorandenprogramms bekannt.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu er­rei­chen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen be­fin­det sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Cam­pus Nord erfolgt eben­falls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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