Zum Inhalt
Aktuelles aus dem For­schungs­pro­jekt

Ein Entwicklungs­schwer­punkt für die Planungs­region Harz: IMPULS - Auf­takt­ver­an­stal­tung in Halberstadt

-
in
  • Projekte
IMPULS - Auftaktveranstaltung in Halberstadt © Pressestelle Stadt Halberstadt
IMPULS - Auf­takt­ver­an­stal­tung in Halberstadt. Von links: Herr Szarata (Halberstadt), Herr Balcerowski (Landkreis Harz), Herr Thäger (Mi­nis­te­ri­um für Landesentwicklung und Verkehr), Frau Hartz (agl Hartz)

Die Debatte um die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilräumen des Lan­des hat sich in den letzten Jah­ren aufgrund zunehmender Ungleichgewichte erheblich aufgeheizt. Der Begriff “vermeintlich abgehängter Regionen” fällt vor allem im Zuge der Dis­kus­si­on um die Zukunft ländlicher Räu­me. Demographischen Veränderungen (anhaltende Alterung und Schrumpfung) und ein fehlendes Oberzentrum stellen auch die Kommunen im Harz vor be­son­de­re He­raus­for­de­run­gen. Die mangelnde Er­reich­bar­keit umgebener Oberzentren gefährdet nicht nur die hoch­wer­ti­ge Daseinsvorsorge, der Region fehlt ebenso ein räumlicher Entwicklungs­schwer­punkt

Diesen Handlungsbedarf greift IMPULS auf und hat sich zum Ziel ge­setzt, ein Kooperationsmodell der wech­sel­sei­ti­gen Funktionserfüllung für die Leistungserbringung der Daseinsvorsorge mit den Kommunen Halberstadt, Wernigerode und Quedlinburg zu er­ar­bei­ten. Die Ko­ope­ra­ti­on soll perspektivisch eine Ver­bes­se­rung der Zu­sam­men­arbeit der be­tei­lig­ten Kommunen erreichen und verstetigen, um die Sicherung der höherwertigen Daseinsvorsorge für die ge­sam­te Region zu gewährleisten. Durch die Aus­zeich­nung als oberzentraler Verbund könnte der räumliche Entwicklungs­schwer­punkt der Region auch normativ gesichert wer­den.

Am 9. Sep­tem­ber 2021 fand im Rathaus der Stadt Halberstadt die offizielle Auf­takt­ver­an­stal­tung von IMPULS statt. In zwei Podiumsdiskussionen wurde die be­son­de­re Motivation der Be­tei­lig­ten deutlich, die be­ste­henden He­raus­for­de­run­gen anzugehen und in enger Zu­sam­men­arbeit eine zukunftsorientierte Ko­ope­ra­ti­on zu bilden. Aus Sicht der Praxis reichen diese von einer verbesserten Zu­sam­men­arbeit der Kommunen Halberstadt, Wernigerode und Quedlinburg über ein regional abgestimmtes Kon­zept zur Sicherung der Daseinsvorsorge, bis hin zu einer Aus­zeich­nung als Oberzentrum. Die Wis­sen­schaft erhofft sich in der Mo­dell­re­gi­on die erste tatsächlich praktizierte oberzentrale Funktionsteilung konzeptionell auszugestalten und zu verstetigen. Insgesamt besteht Konsens über die he­raus­ra­gen­den Po­ten­ziale der Region die gesetzten Ziele zu erreichen. 

Im nächsten Schritt erfolgt in Abstimmung mit den Praxispartnern eine Bestands­aufnahme lokaler und regionaler AkteurInnen sowie prägender Merkmale bei der räumlichen Ver­tei­lung und Leistungserbringung der Angebote der Daseinsvorsorge. Gemeinsam mit vorliegenden Analysen und Studien sowie angelehnt an den Grundprinzipien der Funktionsteilung erfolgt dann eine SWOT-Analyse der vor­han­de­nen zentralörtlichen Versorgungs- und Entwicklungsfunktionen in der Planungs­region Harz und bildet die Grundlage für die Ent­wick­lung eines Kooperationsmodells.

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Cam­pus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die Au­gust-Schmidt Straße ein hat man die Mög­lich­keit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Cam­pus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Cam­pus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen be­fin­det sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, wel­che Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt er­mög­licht

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Cam­pus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Cam­pus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Cam­pus Nord erfolgt eben­falls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

Campuswetter

Wetter-Informationen
Zur Wetterprognose