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Über uns

Die Kooperation "Wohnen und Stadt"

Das IRPUD und das Fachgebiet Stadt und Regional­soziologie (SOZ) an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund kooperieren seit dem Jahr 2007 mit der NRW.BANK mit dem Ziel,  Forschung, Praxis und Lehre im Themenfeld Wohnungs­markt und Wohnungspolitik stärker miteinander zu verzahnen. Die Kooperation „Wohnen & Stadt“ soll einen Austausch über aktuelle Forschungen und deren Ergebnisse gewährleisten.

 

Beginn der Kooperation 2007 © FNWS​/​TU Dortmund
Beginn der Kooperation 2007: Alexandra Hill, Dr. Anja Szypulski, Prof. Dr. Hans H. Blotevogel, Hartmut Miksch

Anlass und Themenfelder

Die Kooperation reagiert flexibel auf aktuelle Problemstellungen an der Schnittstelle von Wohnungspolitik und Stadt­entwicklung, greift sie auf und trägt zu einer kritischen Diskussion bei. Während bei Gründung der Kooperation insbesondere die demografische Entwicklung und deren Auswirkungen als Anlass dienten, stehen seit einiger Zeit die dynamischen (Preis-)Entwicklungen auf deutschen Wohnungsmärkten sowie die Suche nach Strategiern einer angemessenen Wohnraum­versorgung und Quartiers­entwicklung  im Fokus:

2007

"Die demografische Entwicklung bringt auf den Wohnungsmärkten und auf dem Gebiet der Stadt­entwicklung grundlegende Veränderungen mit sich, die vielerorts bereits sichtbar sind. Bevölkerungs­rückstände, Wohnungs­leerstände und die Schließung von Kindergärten sind Themen in immer mehr nordrhein-westfälischen Kommunen. Es ist absehbar, dass die demografische Entwicklung sich zukünftig auf fast alle Bereiche der Förder- und Strukturpolitik auswirken wird."

 

2018

"Steigende Mieten und daraus resultierende Mieter*innenproteste haben die Wohnungsfrage und Wohnungspolitik wieder auf die politische Agenda gebracht. Dies verwundert nicht, ist das Wohnen doch ein elementares Grundbedürfnis des Menschen. Die Wohnung liegt dabei in einem Spannungsfeld zwischen Sozial- und Wirtschaftsgut und ist eingebettet in Prozesse der Stadt­entwicklung."

 

Aktivitäten

In den vergangenen Jahren sind eine Reihe von Kooperations­bausteinen entwickelt und institutionalisiert worden, um Forschung, Praxis und Lehre im Themenfeld Wohnungs­markt und Wohnungspolitik stärker miteinander zu verzahnen:

Wohnungspolitisches Kolloquium Listenelement Thumbnail © IRPUD​/​TU Dortmund
Das Dortmunder Wohnungs­politische Kolloquium

Um den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Kommunen und der Wohnungswirtschaft zu fördern, findet seit 2008 jährlich das Dortmunder Wohnungs-politische Kolloquium statt. Die Fachtagung greift aktuelle Themen aus Forschung und Praxis auf und arbeitet dabei mit zentralen Akteuren zusammen (z. B. Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V., Wohnen im Revier).

Ausschreibung des NRW.BANK. Studienpreises „Wohnen und Stadt“
Studienpreis Wohnen und Stadt Listenelement Thumbnail © NRW.BANK​/​IRPUD

Der NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen und Stadt“ prämiert seit 2009 herausragende Ab­schlussarbeiten im Themenfeld „Wohnen und Stadt“, die sich in besonderem Maße durch eine wissenschaftliche Leistung auszeichnen, umsetzbare Handlungs-empfehlungen skizzieren oder dazu beitragen, die förder- und strukturpolitischen Konzepte in NRW weiterzuentwickeln.

Weitere Kooperationsformen

Neben den institutionalisierten Kooperations­bausteinen sind in der Vergangenheit eine Reihe weiterer fach-bezogener Kooperationsformen entwickelt worden, die das Thema "Wohnen" dem wissenschaftlichen Nachwuchs der Fakultät Raumplanung in Lehre und Forschung zugänglich machten. Es wurde beispielsweise ein universitäts-übergreifendes Lehrforschungsseminar gemeinsam mit dem Institut für Geographie, WWU Münster durchgeführt, eine Summer School zum Thema "Housing in the Ruhr Area" angeboten sowie ein Promotions- und mehrere Deutschland-Stipendien vergeben.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Campus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die August-Schmidt Straße ein hat man die Möglichkeit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Campus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Campus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, welche Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt ermöglicht. 

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Campus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Campus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Campus Nord erfolgt ebenfalls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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