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12. WoPoKo - Neue Wohn­quartiere - ein nachhaltiger Beitrag zur Lösung der an­ge­spannten Wohnungs­markt­situation?

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Rudolf-Chaudoire-Pavillon, TU Dortmund
Veran­stal­tungs­art:
  • Kooperation Wohnen und Stadt
  • Wohnungspolitisches Kolloquium (WoPoKo)
Wohnungspolitisches Kolloquium Listenelement Thumbnail © IRPUD​/​TU Dortmund

Im Rahmen der Kooperation mit der NRW.BANK findet am 26. Juni 2019 das 12. Wohnungs­politische Kolloquium an der TU Dortmund statt.

Wohnraum ist vielerorts knapp und teuer, insbesondere in den Ballungsgebieten. Die Wohnungsnachfrage übersteigt bei weitem das Angebot, gerade in den zentralen Lagen der Städte. Erschwingliches Wohnen ist für viele Bewohnerinnen und Bewohner kaum oder nur in schlechteren Lagen vorhanden. Die Dynamik der Anspannung der Wohnungsmärkte beeinflusst die Attraktivität der Städte, beschleunigt die stadträumliche Segregation und lässt neue stadtregionale Wirkungszusammenhänge im Wohn- und Mobilitätsverhalten der Bewohnerinnen und Bewohner entstehen.

Eine nachhaltige Abhilfe ist nicht leicht, da in jeder Hinsicht ressourcenintensiv. Sie benötigt ausreichend und kurzfristig verfügbares Bauland in möglichst zentralen Lagen sowie agile Planungs-, Genehmigungs- und Herstellungsprozesse – beide Handlungsvoraussetzungen stellen derzeit jedoch ein nicht zu unterschätzendes Hemmnis in der Entwicklung von Neubauquartieren dar. Hinzu kommen Bewohnerbedenken, die in möglichst umfangreiche Beteiligungsprozesse eingebunden sein wollen. Auch die Widersprüchlichkeit einer planerisch wünschenswerten Nachverdichtung von städtischen Innenbereichen und einer oftmals notwendigen Entwicklung neuer, großer Stadtquartiere in den Außenbereichen trägt zum Konfliktpotential in der Entwicklung neuer Wohnstandorte bei. Ein Austarieren aller Akteurs- und Bewohnerinteressen in der Stadt­entwicklung wird zunehmend schwieriger und verlangt nach immer komplexeren Moderations- und planerischen Steuerungsprozessen.

Zudem ist die Entwicklung neuer Stadtquartiere häufig mit hohen Ansprüchen verbunden: So sollen mit städtebaulichen Konzepten sozial gemischte und lebendige Quartiere mit funktionierenden Nachbarschaften entstehen, hohe Nutzungsqualitäten durch Freiraum-und Mobilitätskonzepte realisiert und ökologische Ansprüche durch Energieeffizienzstandards gesichert werden. Vor diesem Hintergrund richtet das Wohnungs­politische Kolloquium 2019 seinen Blick auf den aktuellen Stand der Quartiersentwicklungen in Nordrhein-Westfalen und bundesweit. Im Kontext angespannter Wohnungsmärkte wird danach gefragt, welche Quartierstypen mit welcher Zielsetzung erstellt werden, welche Qualifizierungsmerkmale und innovative Ansätze sie aufweisen und welche Nachfragergruppen hauptsächlich bedient werden.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. Von der A45 kommend, kann über die Universitätsstraße auf die Stockumer Straße abgebogen wer­den. Diese ist wiederum mit der Baroper Straße verbunden, entlang welcher sich der Campus Süd erstreckt. Nimmt man die Ausfahrt der A-40 ist die Streckenführung über die Emil-Figge Straße, die Marie-Curie Allee hin zur Baroper Straße sinnvoll. Biegt man von der Baroper Straße in die August-Schmidt Straße ein hat man die Möglichkeit zu dem Parkplatz direkt hinter dem GB III zu gelangen.  

Der Campus Süd ist über die Stockumerstraße mit den Buslinie 440 und 449 angebunden, die im 10 Minuten Takt fahren. Von der Haltestelle Am Gardenkamp ist der Campus-Süd fußläufig zu erreichen, in der Nähe der Haltestelle Eichlinghofen befindet sich auch die H-Bahnstation Eichlinghofen H-Bahn. Die Buslinien haben an der Haltestelle Barop Parkhaus Anbindung an die Stadtbahnlinie U42, welche Anbindung an den Stadtteil Dort­mund-Hombruch und die Dort­mun­der Innenstadt ermöglicht. 

Von Dort­mund-Eichlinghofen ist der Campus Süd über die Station Eichlinghofen H-Bahn an das H-Bahn Netz angebunden. Die Linie 1 fährt hier alle 10 Minuten, der Campus Süd ist mit der Haltestelle Campüs Süd erschlossen. 
Eine Anbindung an den Campus Nord erfolgt ebenfalls über die H-Bahn. Die Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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